January 06, 2008

How we will increasingly work

In the book "Wertschöpfung braucht Werte", Mr. Jörg Menno Harms contributed by writing a chapter with the title "Werte sind wie Leuchttürme – aber es kommt auf deren Umsetzung an!" I noticed not least the following paragraph of Mr. Harms' interesting contribution:
"Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass die räumlich und zeitlich festgelegte Vollzeitarbeit einer flexiblen und projektbezogenen Arbeit weicht, einer Arbeitsform, die hohe Ansprüche an die Bereitschaft und Mobilität der Mitarbeiter stellt. Unser Arbeitsrecht aber wirkt weiterhin als kräftige Bremse. Es sichert die Arbeitsplatzbesitzer wie gewünscht, festigt aber deren Abhängigkeit und Unselbständigkeit, heute oft zum Nachteil der Betroffenen. Diejenigen, die diese 60er-Jahre-Gesetze verteidigen, fürchten wohl eine Arbeitsvision, wie sie ein Politikberater so beschreibt (vgl. Opaschowski 2000): Flexibilität und Risikoübernahme würden die Beschäftigten zu bindungslosen Jobhoppern entwickeln, die ziellos dahindriften, immer wieder am Nullpunkt aufbrechen. Orientierungs- und Bindungslosigkeit würden die neuen gesellschaftlichen Werte darstellen. Mich stößt das Bild der dahin driftenden, unselbständigen Lemminge ab. Mein Zukunftsbild ist das nicht. Ich sehe den eigenverantwortlichen Mitarbeiter, der auch als Angestellter über genug unternehmerischen Freiraum verfügt, am Erfolg des Unternehmens mitarbeitet und Risikobereitschaft mitbringt! Ich bin überzeugt, dass sich der sogenannte „abhängig Beschäftigte“ zum neuen „Teilhabe-Mitarbeiter“ in seiner Organisation wandeln muss, durch stärkeres Interesse an gemeinsamen Zielen, an eigener Weiterbildung, an Verantwortungsübernahme sowie Mitwirkung und Mitbeteiligung im Unternehmen. Diese Ziele sollten wir eher anstreben als die Unternehmen mit einem veralteten Arbeitsrecht an alte Zeiten zu fesseln oder sie mit überzogenen Regulierungen eines immer komplexeren Betriebsverfassungsgesetzes zu bürokratisieren."
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