May 13, 2008

2 suggestions from Mr. Manfred Manser, Helsana to develop health care in Switzerland

In this posting, I referred to www.zurichvitaparcours.ch, an interesting initiative by the company Zurich. The money to invest in the further development of healthy initiatives like this one - for example in and around larger cities where many people live - needs to come from somewhere. But from where?

In an interview brought in NZZ am Sonntag of May 11th, 2008, Mr. Manfred Manser, CEO of Helsana, came up with some suggestions to improve health care in Switzerland. I noticed, not least, these two:

Suggestion # 1: Allow parallel import

Question in interview:
"Um wie viel Prozent würde sich das Gesundheitswesen verbilligen, wenn die Schweiz Parallelimporte zuließe?"

Answer by Mr. Manfred Manser, Helsana:
"Die Gesundheitspreise sind hier im Schnitt 30 Prozent höher als im Ausland. Wenn wir die differenzierte, internationale Erschöpfung bei Arzneimitteln zuließen, würde dies pro Versicherten 2 bis 3 Prozent weniger Prämien pro Jahr bedeuten. Es ist längst klar, dass Parallelimporte der Pharmaindustrie überhaupt nicht schaden."

Suggestion # 2: Reduce the number of hospitals in Switzerland to 50

Question in interview:
"Heute ist die Spitaldichte in der Schweiz mit über 300 Spitälern noch so groß wie damals, als wir mit Ross und Wagen unterwegs waren. Wie viele Spitäler braucht die Schweiz heute noch?"

Answer by Mr. Manfred Manser, Helsana
"50 Spitäler würden genügen. Das ist einfach so. Wir haben viel zu viele Spitäler. Langfristig könnte damit viel gespart werden, weil Prozesse und Strukturen effizienter würden. Unbestritten ist überdies, dass sich die Qualität des Gesundheitswesens durch weniger Spitäler verbessern würde. Heute macht man in fast jedem kleinen Spital alles – nicht immer so gut, wie es möglich wäre."
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